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 Die Geschichte der Bruderschaft

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BeitragThema: Die Geschichte der Bruderschaft   Sa Jul 21, 2012 3:35 am

Ich bin jeykey, dunkler Herrscher und dem Bösen verpflichtet. Ich lege hier und heute Zeugnis der Erlebnisse ab, die meine bisherigen Schlachten und Gegner wie einen Kindergarten wirken lassen. Das Dunkle selbst hat sich mir offenbart und mir eine Bürde auferlegt, die Richtigen zu finden um das Portal zu öffnen – lies meine Geschichte und frage dich, ob du einer der Wenigen bist, die die Heilige Bruderschaft bilden.

Meine dritte Erzengel-Legion hatte sich in den Kampf gestürzt und wütete einer Bestie gleich unter der Armee von Fürst Gigantus. Stundenlang tobte die letzte Schlacht von vielen vorangegangenen. Die Schreie verstummten schließlich, der Staub legte sich. Über einen Teppich aus Federn und Blut schritt ich zu Gigantus, meinen Schmelztiegel fest in der Hand. Der große Herrscher war durch den Kampf zu einer wimmernden Gestalt mutiert. Mit zittrigen Händen versuchte er seinen Todeshauch auf mich zu richten – dieser Narr, mit zerbrochenem Kristall hatte dieser seine Macht verloren, war zu einem nutzlosen Holzstab geworden.

„Irgendwelche letzte Worte?“ fragte ich.

„Verschone mich – bitte, ich gebe dir alles was ich habe.“

Wie oft hatte ich diesen Satz schon gehört?

„Ich werde mir sowieso alles nehmen. Schade, dass du wie alle anderen um dein jämmerliches Leben bettelst. Ich bin enttäuscht.“

„Mein Zauberer Horkus hat magische Steinfragmente gefunden“ stammelte er aufgeregt. „Mit ihnen kann man, kannst du, zum mächtigsten Herrscher werden. Ich bringe dich zu ihm und unser beider Loyalität soll dein sein, in alle Ewigkeit.“

„Fragmente, die einem zum mächtigsten Herrscher machen – interessant.“ sagte ich. „Nun Gigantus,“ ich machte eine kleine dramaturgische Pause die ich sehr genoss und fuhr fort „mein Freund,“ hehe, ihr wisst wie das gemeint war, „du hast dir etwas Zeit verschafft.“ Ein Lächeln legte sich auf sein kampfgezeichnetes Gesicht. Ich drehte mich um und schritt in aller Seelenruhe zum Eingang zurück. Längst hatte ich die gurgelnden und schnatzenden Laute meiner Imps vernommen, die sich an den Überresten beider Armeen labten und ihren Herren suchten. Tausende von ihnen drängten sich um das zerstörte Tor zum Thronsaal, dem Schauplatz dieser letzten großen Schlacht.

„Ich kann meinen Freund nicht töten.“ sagte ich. Gigantus konnte mein Lächeln nicht sehen, das immer mehr zu einem Grinsen mutierte. „It’s feeding time!“ sagte ich lächelnd zu meinen Imps und lauschte den Geräuschen, die sein Ende begleiteten. „Horkus mein Freund, die Zeit des Wartens ist vorbei – ich komme.“

Aufgeregt rannte Kollaps, mein treuester Imp, auf mich zu: „Im Turm, großer Herrscher, im Turm ist der Zauberer. Er ist im Turm, ich selber habe ihn dort gesehen. Im Turm! Soll ich euch begleiten?“ „Ein Zauberer Kollaps, das ist ein Zauberer. Im Thronsaal gibt es gerade ein leckeres Buffet – das solltest du nicht versäumen.“ Widerliche Geräusche machen die Imps schon, dachte ich mir, als er glucksend und sabbernd in den Thronsaal rannte, wenn man es überhaupt rennen nennen kann.

„Wenn du glaubst, dass ich noch einmal so viele Stufen steige um dich zu sehen, dann hast du dich geirrt Horkus“ rief ich wütend, als ich sein Labor erreicht hatte. Da hockte er, kreidebleich, sein ganzer Leib zitterte – eine jämmerliche Kreatur. „Freunde dich damit an, in einem Verlies zu arbeiten“ lachte ich laut. Die Kreatur wurde immer kleiner. „Ihr seid wegen der Tafeln gekommen, oder?“ „Wie scharfsinnig von dir. Du hast die Wahl: diene mir und entschlüssel das Geheimnis der Tafeln oder stirb.“

Monate waren vergangen. Die Imps hatten nach der Schlacht gegen Gigantus die kleine Kiste mit den Steintafelfragmenten und viel Staub in das dunkelste Verlies meiner Burg gebracht. Samt Horkus. Nun hatten sie die Kiste mit ihm in meinen Thronsaal gezerrt. Ich würdigte ihn keines Blickes und erklärte genervt: „Geduld ist eine Tugend. Nur leider besitze ich sie nicht, mein lieber Horkus.“ „Ich verstehe das nicht, großer Herrscher, ich bekomme die Fragmente nicht zusammen. Ich habe noch keine Lösung gefunden, den heiligen Staub…“ „Heiliger Staub? … Das ist Dreck“ rief ich und trat gegen die Kiste, die durch den ganzen Raum flog. Horkus rannte hinter der Kiste her und stammelte „Was habt ihr getan, was habt ihr getan? Die Fragmente, der Staub, wie konntet ihr?“ Ein kurzer Blick zu Kollaps reichte – 100 Imps packten Horkus und zerrten ihn zurück in sein Verlies.

„Wer braucht Steintafeln um Herrscher zu werden?“ dachte ich mir und freute mich darauf, Horkus Ende zu planen. Langsam sollte sein Tod sein, ja, langsam. Immerhin hatte er mich warten lassen, lange warten lassen.

„Herr, Herr, Herr, Herr“ – die aufgeregten Worte von Kollaps rissen mich aus dem Tagtraum. „Seht! Die Steintafeln, sie bewegen sich!“

„Aus dem Weg Kollaps, sofort!“ Ach, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich Kollaps Geschwindigkeit liebe, wenn er Angst hat. Je näher ich den Fragmenten kam, umso deutlicher konnte ich seltsame blaue Blitze erkennen, die die Steintafelfragmente magisch zusammen zogen. Wie ein Puzzle, das sich selber löst.

„Es ist eure Macht, Herr. Die Steintafel offenbart sich nicht jedem.“ Die dunkle Stimme von Gaiaus, meinem Zauberer, erfüllte den Saal. „Gigantus hatte keine Chance die Steintafel zu entziffern, noch weniger Horkus.“ ergänzte er. Oder es war der Tritt, der Energien freisetzte. Wobei Gaiaus Deutung meine Macht nur stärken konnte und mir daher sehr gefiel.

Ich hob sie auf und las laut vor, was die Steintafel mir nach und nach preis gab:

Prophezeiung der Harida

Ein Portal gebaut um die Bestie zu bändigen

Zerstört um sie für immer zu bannen

Aufgebaut in langer, harter Arbeit

von der einzig wahren Heiligen Bruderschaft

ins Leben gerufen durch den einen dunklen Herrscher.

Damit die Bestie erwacht und der Bruderschaft dient

vollkommene Macht und ewige ____ (nicht lesbar)

erwarten die, die weder Mühen noch Kosten gescheut

die Geduld und Hartnäckigkeit bewiesen

und den einzig wahren, heiligen Bund der Bruderschaft geschaffen und gelebt haben.

Doch bedenkt – nicht einer soll herrschen – die Heilige Bruderschaft alleine kann die Bestie bändigen. Nur sie kann ewig herrschen.

„Herrschaft“ – „nur Herrschaft kann das fehlende Wort sein!“ rief Kollaps, glucksend vor Glück.

„Pein oder Qual könnten dort auch stehen, Herr“ mahnte Gaiaus.

„Ach Gaiaus, du ewiger Pessimist, es ist Herrschaft. Nun denn, lasst uns den heiligen Bund gründen, das Portal aufbauen, die Bestie rufen und ewig herrschen!“

Mein finsteres Lachen hallte lange im Thronsaal. Könnte es ein neues Zeitalter einläuten? Das, der heiligen Bruderschaft? Wer sind die Wenigen, die berufen sind, dem heiligen Bund beizutreten, die finster genug gegenüber unseren Feinden sind und in der Heiligen Bruderschaft untereinander treue Verbündete? Wer sind die, die die Ausdauer besitzen, die Portal und Bestie verlangen, die durch wahre gegenseitige Unterstützung gemeinsam stärker werden und in dieser einzigartigen und festen Gemeinschaft das Portal bauen können?

Ich habe mich entschieden, dem Ruf des Dunklen zu folgen und frage euch: Seid ihr würdig, dieser Bruderschaft beizutreten?
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